Sicherheit hat Vorfahrt
 
Die Fiat Mittelklasse-Baureihe erfüllt alle heute gängigen Normen
 
 
 
 
Bestmöglicher Insassenschutz bei einem Aufprall durch effiziente Verstärkungen in der Rohbaustruktur
 
 
Strukturelle Sicherheit

Die Rohbaustruktur des Fiat Tipo und Tempra wurde mit Verstärkungen konstruiert, um den Insassen bei einem Aufprall den
bestmöglichen Schutz bieten zu können. Mit den für beide Modelle gewählten Lösungen ist er in der Lage, den achsversetzten
(Offset)Crash-Test mit 55km/h gegen ein Hindernis auf der Fahrerseite zu bestehen.
Es handelt sich um ein besonders anspruchsvolles und strenges Prüfverfahren, weil nur ein Teil des Fahrzeugs in Mitleidenschaft
gezogen wird und folglich eine spezielle Programmierung der Verformbarkeit der Struktur notwendig ist.
Das angestrebte Gleichgewicht zwischen Verbiegungsfestigkeit und energieabsorbierender Verformbarkeit wurde erreicht durch:
Verstärkungen unter der Tür als Verbindung zwischen Fenster- und Türholm, Verstärkungen aus Kastenstahl unter dem Armaturenbrett, Halterung des Schalthebeldoms mit strukturfestigender Aufgabe, vordere zusätzliche Verstärkung in der Bodengruppe an den Längsträgern, Verstärkung der Sitzschienenführung der Vordersitze, mit den Säulen verschraubte Traverse
unter dem Armaturenbrett, verschraubte obere Längsträger, verformbare Halterung an der Pedalaufhängung.
 
Einen ausgezeichneten Schutz bei einem Seitenaufprall bieten die Versteifungen inden Türen beider Modelle aus Profilstahlblech
und hochwiderstandsfähigen Stahlrohren, die in der Höhe der Gürtellinie horizontal verlaufen.
MIt diesen Verstärkungen besteht der Tipo und Tempra die strengsten internationalen Sicherheitsanforderungen.
Darüber hinaus leisten stabile Tüen einen Beitrag zur allgemeinen Kräfteverteilung bei frontaler Aufprallenergie und Auffahrunfällen.
Das Ergebnis ist eine programmierbare Verzögerung und damit ein erhöhter Schutz der Insassen. Es entsteht eine Sicherheits-
fahrgastzelle, bei der auch die Türen weitgehend unverformt und funktionsfähig bleiben.
 
 
  Versteifungen in den Türen aus Profilstahlblech  
und hochwiderstandsfähigen Stahlrohren
 
 
 
Wirklichkeitsnahe Crashtests
 
Die Fiat Tipo und Tempra und ihre Bauteile und Baugruppen wurden im Sicherheitszentrum Orbassano bei Turin unzähligen
dynamischen und statischen Tests ausgesetzt.
Beide Modelle durchliefen alle genormten Tests, die in den verschiedenen Ländern gültig sind, in denen sie verkauft werden
sollen. Zusätzlich wurden sie aber auch den im wirklichen Leben am häufigsten registrierten Unfällen unterworfen.
 
 

 
 
Zu den dynamischen Tests im Fiat Sicherheitszentrum Orbassano zählen seit langem auch Überschragsversuche
 
 
Die Widerstandskraft der Struktur wurde in Frontalkollisionen, achsversetzt oder zentral, in Seitenkollisionen und Auffahrunfällen,
aus verschiedensten Winkeln und mit unterschiedlichsten Geschwindigkeiten, gegen ein Hindernis oder andere (oft auf größere)
Fahrzeuge, getestet.
In anderen Tests wurde das Dach eingedrückt, um die Dachstruktur im Fall eines Überschlags zu prüfen.
Gegen die Brandgefahr wurden der Kraftstofftank und die Kraftstoffleitungen in allen erdenklichen und praxisorientierten Situationen auf ihre Dichtheit geprüft.
 
 
    Frontalkollisionstest im  
Labor zur Erforschung  
von Karosseriestruktur 
und Insassenverhalten
 
 
Getestet wurden Lenkrad, Airbag, Armaturenbrett und die Sitze. Und auch die Verankerungen von Sicherheitsgurten, Gurtstraffer
und die Haltesysteme für Kindersitze wurden auf Herz und Nieren geprüft.
Um die biomechanische Belastung in den zahlreichen Kolliesionen bewerten zu können, werden mit Elektronik ausgestattete, hochsensible Testpuppen (Dummies) eingesetzt., die wertvolle Testergebnisse liefern.
Nach jedem Test wurden die Prototypen verbessert, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. Abschluß dieser Versuchsreihen
sind die staatlichen Zulassungstests der Verkehrsministerien, in denen bestätigt wird, daß die Fahrzeuge den geltenden Normen
entsprechen.
 
 
 
Airbag und Gurtstraffer
 
Zusätzlicher Schutz bei frontalen Kollisionen bietet ein für Fiat Tipo und Tempra angebotenes Sicherheitssystem, dessen Teile sich
gegenseitig ergänzen:
Fahrer-Airbag und höhenverstellbare Sicherheitsgurte mit aktivem Gurtstraffersystem für Fahrer und Beifahrer.
 
 
  Der Fahrer-Airbag verhondert bei einem Aufprall,  
daß der Fahrer mit Kopf und Oberkörper gegen 
das Lenkrad geschleudert wird
 
Bei einem Aufprall ziehen die Gurtstraffer blitzartig die Sicherheitsgurte an und verringern die Vorwärtsbewegung von Fahrer und Beifahrer. Die mechanischen Gurtstraffer sind seitlich an den Sitzen unterhalb des Gurtschlosses angeordnet.
Sie werden über einen Auslösesensor betätigt und spannen die Sicherheitsgurte in Sekundenbruchteilen um bis zu neun Zentimeter
enger.Die Gurtsrtaffer für Fahrer und Beifahrer sind nur lieferbar in Verbindung mit dem Fahrer-Airbag, der verhindert, daß der Fahrer mit Kopf und Oberkörper gegen das Lenkrad geschleudert wird.
Der für Fiat Tipo und Tempra bewählte Airbag besteht aus einem in den Lenkradtopf integrierten Behälter, in dem sich der mit Gummi beschichtete und speziell gefaltete Nylon-Gewebesack (Euro-Airbag mit 40 Litern Inhalt) mit Treibsatz befindet.
Ungiftiger Stickstoff bläst den Luftsack schlagartig auf.
In 50tausendstel Sekunden - schneller als der Körper des Fahrers reagieren kann - ist der Airbag prall gefüllt.
In diesem "Kissen" landet der Insasse und wird weich aufgefangen, weil in weitern 30tausendstel Sekunden der Luftsack in dieser
definierten Zeitspanne wieder ersclafft und die Luft teilweise entwichen ist.
Der volle Schutz des Airbags wird nur im Zusammenwirken mit dem aktiven Sicherheitsgurt - Straffersystem erzielt, das den Gurt
ganz - ohne "Luft" - anlegt.
Ein übriges zur Minderung des Verletzungsrisikos wird durch die neue Lenksäule getan. Sie weicht beim Airbag-Lenkrad durch teleskopartiges ineinanderschieben aus, kann sich sogar aus der Halterung lösen und verhindert das Eindringen in den Innenraum.
 
 
 
Bei einem Aufprall ziehen die Gurtstraffer blitzartig die Sicherheitsgurte an und verringern die Vorwärtsbewegung von Fahrer und Beifahrer. Die mechanischen Gurtstraffer sind seitlich an 
den Sitzen unterhalb des Gurtschlosses angeordnet. 
Sie werden über einen Auslösesensor betätigt und spannen die Sicherheitsgurte in Sekundenbruchteilen um bis zu neun Zentimeter enger. 
Die Gurtsrtaffer für Fahrer und Beifahrer sind nur lieferbar in Verbindung mit dem Fahrer-Airbag, 
der verhindert, daß der Fahrer mit Kopf und Oberkörper gegen das Lenkrad geschleudert wird. 
 
Der für Fiat Tipo und Tempra bewählte Airbag besteht aus einem in den Lenkradtopf integrierten Behälter, in dem sich der mit Gummi beschichtete und speziell gefaltete Nylon-Gewebesack (Euro-Airbag mit 40 Litern Inhalt) mit Treibsatz befindet. 
Ungiftiger Stickstoff bläst den Luftsack schlagartig auf. 
In 50tausendstel Sekunden - schneller als der Körper des Fahrers reagieren kann - ist der Airbag 
prall gefüllt. 
In diesem "Kissen" landet der Insasse und wird weich aufgefangen, weil in weitern 30tausendstel Sekunden der Luftsack in dieser definierten Zeitspanne wieder ersclafft und die Luft teilweise 
entwichen ist. 
 
Der volle Schutz des Airbags wird nur im Zusammenwirken mit dem aktiven Sicherheitsgurt - Straffersystem erzielt, das den Gurt ganz - ohne "Luft" - anlegt. 
Ein übriges zur Minderung des Verletzungsrisikos wird durch die neue Lenksäule getan. 
Sie weicht beim Airbag-Lenkrad durch teleskopartiges ineinanderschieben aus, kann sich sogar 
aus der Halterung lösen und verhindert das Eindringen in den Innenraum. 
 

 
  Die Sicherheitslenksäule 
weicht beim Airbag-Lenkrad  
durch teleskopartiges 
Ineinanderschieben aus. 
In 50 Tausendstel- 
sekunden ist der 
Airbag prall gefüllt, 
in weiteren 30 Tausenstelsekunden erschafft er wieder.
 
 

 

 
Optimale Vorbeugungsmaßnahmen gegen Verletzungsrisiken
 
Der Fahrgastraum des Fiat Tipo und Tempra ist so gestaltet, daß das Verletzungsrisiko für die Insassen auf ein Minimum verringert wird. Zum Beispiel sind alle Versionen mit einem umschäumten verformbaren Sicherheitslenkrad mit "Dämpfer" ausgestattet, der
sich im mittleren, dick gepolsterten Teil befindet. Hierbei handelt es sich um ein dünnwandiges Kastenelement aus Aluminium,
das sich wie eine Ziehharmonika zusammenfaltet. Denn auch bei angelegtem Gurt ist beispielsweise ein Kopfaufprall nicht immer zu vermeiden.
 
 
 
  
  
Das umschäumte, verformbare  
Sicherheitslenkrad, mit einem  
"Dämpfer" im dick gepolsterten  
Mittelteil.
   
  
  
  
  
  
Der mit Gummi beschichtete  
und speziell gefaltete  
Nylongewebesack 
(40 Liter Inhalt) mit Treibsatz 
ist in  den Lenkradtopf  
der Airbag-Version integriert. 
 
 
Natürlich sind alle Versionen beider Modelle mit Sicherheitsgurten ausgestattet, die vorne in ihrer Höhe verstellbar sind.
Damit lassen sie sich unterschiedlichen Körpergrößen anpassen, und der Gurt liegt immer vorschriftsmäßig diagonal über dem Schlüsselbein gespannt. Die Höhenverstellung der Sicherheitsgurte ist aber auch eine wichtige Voraussetzung für die korrekte Funktion der Gurtstraffer.
 
 
  Höhenverstellbare Sicherheitsgurte  
mit Gurtstraffersystem.
 
 
Immer darum bemüht, das  Verletzungsrisiko für die Insassen zu verringern, wurden der mittlere Teil des Armaturenbretts und
die seitlichen Verkleidungen weich gepolstert.
Die Verankerungen und Sperrvorrichtungen der Rücksitze sind jetzt robuster, so daß auch für Fontgäste ein hohes Maß an Sicherheit geschaffen wurde. Für Kinder aller Altersklassen bietet Fiat Lineaccessori nach internationalen Normen zugelassene und nach Fiat-internen Standards getestete Kindersitze an.
 
 
 
Quelle: Fiatfahren 2/93, Motor-Presse-Verlag Stuttgart

 


Danke an Didi, der uns diesen Beitrag geschickt hat!


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